»Blumen« von Ralf Mohr

„Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken, nur die eine welket nicht und sie heißt Vergißmeinnicht.“

 

 

Wer beim Thema Blumen denkt „wie trivial“, kennt die Blumenbilder von Ralf Mohr nicht. Wenn er Rosen und Tulpen fotografiert, haben sie nichts gemein mit der Trivialität des Poesiealbumspruches. Das Thema verströmt in seinen Bildern einen betörenden verführerischen Duft. Ralf Mohr kriecht mit der Kamera geradezu in die Blüten hinein, er sucht die Nähe zum Detail. Was dem flüchtigen Blick verborgen bleibt, offenbart sich im virtuosen Spiel mit Farben und Strukturen, Unschärfen und Schärfen in seiner ganzen Pracht und Vielfalt als faszinierendes Universum. Unter seinem zärtlich behutsamen Blick entfalten die Blumen ihren Zauber und ihr schönes Wesen. Wir betreten den Wundergarten der Natur und entdecken Urformen der Kunst. Aufgeladen mit Erotik und Ästhetik ist die Nähe zur Malerin Georgia O´Keeffe oder zum Fotografen Karl Blossfeldt unübersehbar.

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